Ein hoher, eisfreier Dreitausender

Zum Sailkopf (auch als «Säulkopf» in den Karten) geht es nach einem späten Frühstück oder einem frühen Mittagessen von der Hütte über Geröll und Platten nordwestlich in ein Kar, das in Serpentinen anstrengend erstiegen werden will.

Gegen Ende des Wegs sind einige kleine Kletterpassagen (I-II) zu überwinden. Das Gestein sitzt stellenweise sehr locker, da heißt es, äußerst vorsichtig Tritte und Griffe zu wählen! Auf dem ziemlich luftigen Gipfel wird man dann von einem echten Superpanorama verwöhnt. Über den Lasörlingkamm hinweg reicht der Blick weit bis in die Dolomiten.

Zurück zur Hütte geht es auf dem gleichen Weg. Vorsicht beim Abstieg: es kann sehr rutschig sein!

Nicht unterschätzen! 

Wenn du den Gipfelsturm im Rahmen einer Tages­tour auf die Bonn-Matreier Hütte unternimmst, solltest du daran denken, dass dies dann zu einem wirklich herzhaften Tagesmarsch wird! Bitte auf keinen Fall unterschätzen!

Vorbehalt: Eigene Begehung (Peter M. Faisst) liegt mehr als 10 Jahre zurück, die Beschreibung muss als sehr unverbindlich angesehen werden! Bitte auch andere Quellen nutzen!

Toureninfo

  • Diese Bewertung gilt nur für den Gipfel­auf­stieg von der Hütte aus! Zeit 1½ – 2h, Höhenmeter: ca. 450. Für Geübte keine Heraus­for­derung an die Ausdauer, wer nicht akklimatisiert ist, muss in dieser Höhe etwas mehr schnaufen und öfters stehen bleiben. Ist man vorher schon zur Bonn-Matreier-Hütte aufgestiegen, ist's auf alle Fälle eine anstrengende Tour!
  • Eine kleine Kletterstelle kurz unterhalb des Gipfels erfordert wegen des lockeren Gesteins ein wenig Beherztheit! Die schmale Gratscharte ist auch nicht ohne.
  • Absolute Trittsicherheit und Erfahrung in Fels, Ge­röll und Schneefeldern erforderlich. Richtiges Abschätzen der Kletterstelle und ehrliche Selbst­ein­schätzung statt Überschätzung sind notwendig. Nur für Geübte! Anfänger sind objektiv ge­fähr­det!

Detailbeschreibungen

Wege zur Bonn Matreier Hütte sind auf folgenden Touren beschrieben:

  • Bonn Matreier Hütte und Venediger Höhenweg
  • Durch das kleine Nilltal