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	<title>Anspruchsvolle Tagestouren | Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</title>
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	<description>Ferienwohnung Prägraten in Osttirol</description>
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		<title>Sajatkrone</title>
		<link>https://www.innerkratzerhof.at/sajatkrone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Nov 2013 16:24:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anspruchsvolle Tagestouren]]></category>
		<category><![CDATA[Gipfeltouren]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>„Sajatkrone“ &#8211; ein Gipfeltraum</h2>
<h3>Die Seven Summits über dem Sajatkar</h3>
<p>Tauchen wir ein in die einsame und atemberaubende Gipfelwelt rund um die Neue Sajathütte! Schon das Panorama aus der Hüttenperspektive und dem Sajatkar ist grandios &#8211; aber was sich unseren Blicken von den umliegenden Gipfeln und Graten öffnet, ist um ein Vielfaches überwältigender. Mit der neuen Steiganlage und Routenführung von der Sajatscharte über Tanzbodenkopf und Knappenspitze zum Scherneskopf ist die &#8222;Sajatkrone&#8220; nun perfekt. Der Grat mit seinen sieben Gipfeln ist der Superstar &#8211; Gletscher, Berge und Täler sind unsere Kulisse!</p>
<p><a href="https://www.sajathuette.at/sajatkrone/">Rufe gleich nähere Informationen hier ab!</a></p>
<p><a href="https://maps.google.com/maps/ms?msa=0&amp;msid=204546629521282074582.0004e31b01118fa2bf643" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GPS-Track Sajatkrone</a> für Tourenvorbereitung zur Ansicht in Google Maps (Wir übernehmen keine Haftung)</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Hinweise</h3>
<p><em>Die Tourenvorschläge erset­zen kei­ne Wanderbücher oder Wanderkar­ten!</em> <em>Der Download von .gpx-Dateien (wir haften nicht für fehlerhafte Daten) und vor allem die Verwendung des Tracks erfolgt auf eigene Gefahr und ersetzt keinesfalls das Wissen um den Umgang mit Landkarten und schon gar nicht das Wissen und die Erfahrung im (winterlichen) Gelände (ua. Lawinengefahr!).</em></p>
<p><strong><em>Ge­nerell kann kei­ner­lei Haf­tung übernommen werden für Unfälle und Schäden, die mit den vor­ge­stell­ten Tou­ren in Zusammenhang gebracht werden.</em></strong></p>
<p><em>Die Touren werden von <a href="http://www.hinterbichl.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.hinterbichl.at</a> zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr auch detailliertere Infos zu den <a href="https://www.hinterbichl.at/touren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">allgemeinen Hinweisen bzw. Tourenbeschreibungen</a>. Ein herzliches Dankeschön an Peter M. Faißt.</em></p>

		</div>
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</div>Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/sajatkrone/">Sajatkrone</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alpenkönigroute</title>
		<link>https://www.innerkratzerhof.at/alpenkonigroute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 22:33:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anspruchsvolle Tagestouren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bergeinsamkeit pur auf einem nicht markierten Steig. Die so genannte Alpenkönigroute ist sicherlich eine der schönsten Touren über dem Virgental, wenn man Bergeinsamkeit pur und wilde, stets wechselnde Landschaftsbilder und Ausblicke sucht. Die Einsamkeit beruht auch darauf, dass die Route nicht markiert und nicht ausgewiesen ist, nur so konnte diese fast unberührte Naturlandschaft erhalten bleiben. [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/alpenkonigroute/">Alpenkönigroute</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Bergeinsamkeit pur auf einem nicht markierten Steig.</h2>
<p>Die so genannte Alpenkönigroute ist sicherlich eine der schönsten Touren über dem Virgental, wenn man Bergeinsamkeit pur und wilde, stets wechselnde Landschaftsbilder und Ausblicke sucht. Die Einsamkeit beruht auch darauf, dass die Route nicht markiert und nicht ausgewiesen ist, nur so konnte diese fast unberührte Naturlandschaft erhalten bleiben.<br />
Im Gegensatz zu anderen Tourenbeschreibungen auf diesen Seiten erläutere ich hier die Tour nicht im Detail, weil ich niemanden dazu veranlassen will, die Strecke auf eigene Faust unter die Stiefel zu nehmen. In älteren, aber auch in aktuellen Karten ist die Route eingezeichnet, die Abbildung ist aber durchgängig zu ungenau, als dass man sich auf sie verlassen sollte. An einigen Stellen in dem hauptsächlich weglosen Gelände entscheiden oft wenige Meter darüber, ob man sich auf der richtigen Spur befindet.</p>
<p>Wir starten gleich nach einem zeitigen Frühstück auf der Essener-Rostocker-Hütte. Im fahlen Morgenlicht folgen wir dem markierten Steig unterhalb des Rostocker Ecks talauswärts. Eine schöne Strecke zum langsamen Warmlaufen, denn es geht fast eben hinaus. Wo die Wegführung rechts zum das Rostocker Eck einbiegt, verlassen wir die markierte Strecke und gehen auf schmaler Trittspur weiter geradeaus.</p>
<p>Nach etwa einer Dreiviertelstunde erreichen wir den Malham-Bach, der durch einen tief ein­geschnittenen Graben von den weit oben liegenden Gletschern herabfließt. Bald nach der Überschreitung des Baches und dem Passieren einer verschlafen wirkenden Hirtenhütte kommen wir zum ersten anstrengenden Teilstück des Tages. Über eine steile Wiesenflanke, die kurz einmal von einer felsigen Kante mit kleinen Kletterstellen (und Absturzgefahr!) unterbrochen wird und auf der sich die Trittspur allmählich verliert, geht es weglos in einem Rechtsbogen auf die Quirlwand.</p>
<p>Gute zwei Wegstunden haben wir nun hinter uns gebracht. Auf einem schmalen Aussichtsplätzchen mit steilen Felsabstürzen nach Norden hin gönnen wir uns ein Zweitfrühstück und können in aller Ruhe zum ersten Mal die Blicke schweifen lassen. Allmählich treten nun überall hinter den nächsten Bergkämmen die weißen Gletscherdächer hervor, und die 300 m tiefer liegende Hütte scheint nun schon endlos weit weg.</p>
<p>Der folgende Wegabschnitt entlang der Quirlwand zeigt nur mäßige Höhenunterschiede, aber der Steig zieht sich, und wenn wir die Hochkarscharte (ca. 2.900 m) erreicht haben, waren wir etwa 4 Stunden unterwegs und haben ungefähr die Hälfte der Strecke hinter uns gebracht. Wir steigen wieder etwas ab und passieren das Hochkar im oberen Bereich entlang eines wüstenähnlichen Sandhangs. Dann geht’s auf die Hohe Grubenscharte, wiederum auf fast 2.900 m hinauf.</p>
<p>Unser Blick fällt hinab in die Hohe Gruben mit den kleinen, sagenhaft einsamen Bergseen, in denen sogar kleine Fische schwimmen sollen. Ungläubig erfassen wir den weiteren Verlauf des Steigs. Durch einen extrem steilen Hang, der fast unbezwingbar scheint, steigen wir langsam und vorsichtig zur Hohen Gruben hinab. Über karge Grasmatten nähern wir uns der kleinen Seen­landschaft, die uns sogleich mit einem echten Sandstrand überrascht. Mit etwas Phantasie können wir uns die Berge weg- und eine lauschige Caipirinha-Bar hinzudenken. 5½ Stunden waren wir jetzt unterwegs, und das idyllische Plätzchen lädt uns jetzt zu einer zünftigen Mittagspause ein. Bis zur Clarahütte werden wir jetzt noch gute 2 Stunden benötigen.</p>
<p>Wieder einmal heißt es «aufsteigen». Wir müssen um den Sporn des Schinagl herum, für eine halbe Stunde lang kommen wir noch einmal ein bisschen ins Schnaufen.</p>
<p>Bald öffnet sich das Umbaltal mit einem fan­tastischen Blick auf die Rötspitze, und entlang eines rutschigen Hangs, der sich hunderte Meter über dem Tal recht abschüssig wölbt, erreichen wir eine weitere Muldenlandschaft – die Stein­grube. Etwas links unseres Wegs fällt eine merk­würdige Felsformation auf, die wie ein monströses Schneckenhaus aus dem Boden steigt.<br />
Danach geht’s nur noch bergab – und das recht steil. Für eta 200 Höhenmeter «quälen» wir uns durch raues Gelände mit vielen Stolperfallen und hohen Tritten. Die Clarahütte kommt in Sicht – Durst und Hunger werden aber ein bisschen auf die Probe gestellt – der Steilabstieg zieht sich.</p>
<p>Bei der Rast auf der Hütte merken wir, was wir geschafft haben. Die Beine sind etwas schwer geworden, und die Versuchung ist groß, in der warmen Sonne den Tag ausklingen zu lassen. Wer’s jetzt gemütlich mag, nimmt auf der Hütte Quartier, normalerweise quält man sich aber noch die knappen 2 Stunden ins Tal nach Ströden hinab.</p>
<h2>Toureninfo</h2>
<ul>
<li>Anstrengende Ganztagestour, mit vielen Auf- und Abstiegen und damit reichlich Hö­henmetern! Sehr gute Ausdauer erforderlich, besonders, wenn noch bis ins Tal abgestiegen wird. Zeit: Essener-Rostocker Hütte bis Clarahütte: ca. 7½h.</li>
<li>Die kleine Kletterstelle unterhalb der Quirlwand und der Steilhang über dem Umbaltal sind nicht jedermanns Sache.</li>
<li>Man muss sich in allen Geländeformen (außer Gletscher) trittsicher bewegen können. Schwindel­freiheit schadet nicht. Wer es wagt, die Tour ohne Bergführer zu gehen, muss über ausgezeichnete Orientierungsfähigkeit verfügen, Karten lesen und Geländeformen erkennen können. Die Gefahr des Versteigens ist sehr groß, was auf Teilen der Strecke fatale Folgen haben könnte!</li>
</ul>Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/alpenkonigroute/">Alpenkönigroute</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zweischartentour: Zopet- u. Sajatscharte</title>
		<link>https://www.innerkratzerhof.at/zweischartentour-zopetscharte-und-sajatscharte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 22:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anspruchsvolle Tagestouren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zopetscharte und Sajatscharte in einem Rutsch&#8230; Die Zweischartentour bietet sich engagierten und ausdauernden Bergfreundinnen und Bergfreunden eigentlich an &#8211; aber sie wird gar nicht nicht so häufig gegangen, wirkt doch ein Blick auf die Karte eher abschreckend. Aber mit entsprechendem Biss und dem notwendigen Quäntchen Kondition ist dieser herzhafte Tagesmarsch sehr gut zu bewältigen und [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/zweischartentour-zopetscharte-und-sajatscharte/">Zweischartentour: Zopet- u. Sajatscharte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Zopetscharte und Sajatscharte in einem Rutsch&#8230;</h2>
<p>Die Zweischartentour bietet sich engagierten und ausdauernden Bergfreundinnen und Bergfreunden eigentlich an &#8211; aber sie wird gar nicht nicht so häufig gegangen, wirkt doch ein Blick auf die Karte eher abschreckend. Aber mit entsprechendem Biss und dem notwendigen Quäntchen Kondition ist dieser herzhafte Tagesmarsch sehr gut zu bewältigen und bietet Wandergenuss pur!<br />
Bevor jetzt Jungspunde noch einen draufsetzen wollen: die Fahrt mit dem Zubringertaxi zur Johannishütte (und auch die Rückfahrt ins Tal!) sind keine Schande, man brächte sich um den Genuss, öfters einmal stehen bleiben zu können, und außerdem sollten Bergsteigen und Berg­wandern nicht zu purem Leistungssport ver­kommen, auspumpen kann man sich auch in der Muckibude&#8230;</p>
<p>Wer dennoch den puristischen Fußmarsch be­vor­zugt: Für den Aufstieg zur Johannishütte ca. 2 Stunden und 800 Höhenmeter dazu rechnen, für den Abstieg ca. 1 Stunde veranschlagen!<br />
Von der Johannishütte steigen wir in etwa 2½h auf die Zopetscharte und anschließend steil ins Timmeltal hinab bis zur Eisseehütte. Dieser Abschnitt ist in der Tour «Über die Zopetscharte» beschrieben.</p>
<p>Bei der Eisseehütte steigen wir dann ein paar Dutzend Meter ins Timmeltal ab und passen auf, dass wir bei der verwirrenden Anzahl von Weg­weisern nicht aus Versehen auf den Talabstieg nach Prägraten kommen sondern den nach rechts weg führenden Höhensteig zur Sajathütte unter die Stiefel nehmen. Nach der Querung des Tim­mel­baches in einer Mulde steigen wir wieder ein paar Meter hoch, danach führt der Weg ohne be­deu­tenden Höhenunterschied, aber tendenziell fallend hoch über dem Timmeltal talauswärts bis zum so genannten Fenster, wo der Steig nach rechts ins Virgental abbiegt. Dieser Wegabschnitt ist bei der «Timmeltal Höhentour» ausführlich beschrieben.</p>
<p>Für Trittsichere ist dieser Weg ein echter «Hatscher»; man kann auf diesem Abschnitt sehr viel Zeit gut machen: ich selbst habe &#8211; als ich einmal gut drauf war &#8211; gerade 2 Stunden von der Eissee- zur Sajathütte gebraucht und auf dem letzten Stück auch noch getrödelt.</p>
<p>Der Weg über die Sajatscharte ist auf diesen Seiten aus der Gegenrichtung beschrieben. Der letzte Aufstieg des Tages ist jetzt ein wenig anstrengend und bedarf einer gewissen Über­windung. Man sollte während einer Rast auf der Sajathütte gut in sich hinein horchen: Für die Querung der Schernersschlucht ist absolute Trittsicherheit erforderlich; wer sich also schon ein bisschen schlaff fühlt, sollte die Tour hier besser abbrechen und versuchen, gemütlich über den Katinweg nach Bichl abzusteigen.</p>
<h2>Toureninfo</h2>
<ul>
<li>Herzhafte Tagestour, die besonders im letzten Ab­schnitt gern in die Knochen geht. Wenn das Hüt­ten­taxi für die Auf- und Abfahrt zur Johannishütte be­nutzt wird, ist bei engagiertem Marschtempo mit sechseinhalb bis sieben Stunden reiner Gehzeit zu rechnen. Die Ausdauer wird aber im Besonderen durch die etlichen Höhenmeter gefordert. Zei­ten: Johannis­hüt­te &#8211; Zopetscharte ca. 2½h; Zopet­schar­te &#8211; Sajathütte ca. 2½h; Sajathütte &#8211; Johan­nis­hüt­te ca. 1¾h; Höhenmeter: Johannishütte &#8211; Zopet­schar­te ca. 840m Aufstieg; Zopetscharte &#8211; Sa­jat­hütte: ca. 500m Abstieg, 200 m Aufstieg; Sa­jat­hütte &#8211; Johannishütte: ca. 180m Aufstieg, 650m Ab­stieg.</li>
<li>Der Weg über die Sajatscharte zur Johannishütte ist nicht ganz ohne! Direkt nach der Scharte geht es an einem steilen Felsabfall Hunderte von Metern über dem Dorfertal entlang. Hier sind Schwin­del­freiheit, Trittsicherheit und ein gewisses Maß an Beherztheit gefordert!</li>
<li>Erfahrung sind auf dem Steilabstieg von der Zo­petscharte ins obere Timmeltal und vor allem auf der Passage nach der Sajatscharte zur Johan­nis­hütte hin gefordert. Die rote Wertung erhält diese Tour, weil hier unabdingbar erforderlich ist, dass die eigene Leistungsfähigkeit richtig eingeschätzt wird. Wer auf der Sajathütte schon deutliche Ermüdungserscheinungen hat, sollte von der zwei­ten Scharte Abstand nehmen, denn auf wacke­li­gen Beinen sollte dieser Weg nicht gegangen werden. Abkürzungsmöglichkeiten ergeben sich an der Eis­seehütte, am Ende des Timmeltalhöhenwegs durch Abstieg ins Timmeltal und nach Bichl, aber auch noch an der Sajathütte, denn es mag durchaus besser sein, gemütlich über den steilen Katinweg abzusteigen, als sich wackelig an der Sajatscharte zu versuchen.</li>
</ul>Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/zweischartentour-zopetscharte-und-sajatscharte/">Zweischartentour: Zopet- u. Sajatscharte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über 3000 m: das Wallhorntörl 3.045 m</title>
		<link>https://www.innerkratzerhof.at/uber-3000-m-hoch-das-wallhorntorl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 22:33:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anspruchsvolle Tagestouren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Famose Gletscheraussicht im Angesicht des Großvenedigers Ja, es sind nur etwa 9 Kilometer Hori­zon­tal­entfernung von der Bodenalm bis zum Wall­horntörl zurück zu legen, aber die «paar» Ki­lo­meter haben es in sich! Es ist ratsam, sich recht früh am Parkplatz Wallhorn unterhalb der Bodenalm einzufinden: der Tag wird lang! Wir wenden uns Richtung Eisseehütte und über­schreiten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Famose Gletscheraussicht im Angesicht des Großvenedigers</h2>
<p>Ja, es sind nur etwa 9 Kilometer Hori­zon­tal­entfernung von der Bodenalm bis zum Wall­horntörl zurück zu legen, aber die «paar» Ki­lo­meter haben es in sich!<br />
Es ist ratsam, sich recht früh am Parkplatz Wallhorn unterhalb der Bodenalm einzufinden: der Tag wird lang!</p>
<p>Wir wenden uns Richtung Eisseehütte und über­schreiten eine gute halbe Stunde nach der Bodenalm den Timmelbach; hier müssen wir eine Entscheidung treffen. Die klassische Variante führt von hier aus direkt zur Eisseehütte (knapp 2 Std.), ich bevorzuge aber den «besseren» Weg über das «Fenster» und den Timmeltalhöhenweg (etwa ½h Umweg).<br />
Mäßig steil geht es Richtung Sajathütte; man kann zügig ausschreiten und gewinnt dabei merklich an Höhe.</p>
<p>Kurz vor dem legendären Aussichtsplatz mit Bank am «Fenster» geht es nach rechts auf den Tim­meltalhöhenweg, der anfangs ziemlich gemütlich taleinwärts führt. Nur gelegentlich sind ein paar kurze Steilstufen zu überwinden, einige Male wird der Steig auch recht schmal und man muss etwas vorsichtig sein.</p>
<p>Knapp vor der Eisseehütte überschreiten wir erneut den Timmelbach, lassen die Hütte für den Hinweg rechts liegen und wandern fast eben weiter in den Talhintergrund hinaus.<br />
Fast mitten im hier recht breiten Bachbett steht ein Wegweiser, der uns Zopetscharte bzw. Wall­horntörl ansagt. Wir folgen dem ausgewiesenen Steig, der nun eine ganze Zeit über große Fels­blöcke mitten durch das Bett des Timmelbaches führt, das je nach Wetter und Jahreszeit mehr oder weniger gefüllt ist. Große rote Punkte zeigen uns den günstigsten Weg ohne nasse Füße.<br />
Am Ende dieser Felsblockstrecke beginnt das steilste Stück der gesamten Tour. Über eine Moränenzunge führt der Weg herzhaft nach oben, auch die gnädigerweise angelegten Serpentinen nehmen der Anstrengung kaum etwas weg.</p>
<p>Nach dieser «Schinderei» wird es entlang einer geschützten Mulde mit einem dunklen Tümpel kurzzeitig etwas gemütlicher, aber schon gleich kommen die nächsten Anstrengungen auf uns zu: es wird nämlich wieder steiler und zudem ten­denziell wegloser. Wie «schlimm» es nun wird, hängt zu einem Großteil von den Wetter- bzw. Bodenverhältnissen ab. Fast immer liegt hier oben Altschnee, und wenn es gar die Tage zuvor frisch geschneit hat, wird das Aufspüren des richtigen Wegs u. U. etwas schwierig. Wenn wir Glück haben, steigen vor uns schon Wanderer auf und wir nutzen die frisch getretene Spur, andernfalls gilt es, nach den Steinmännern Ausschau zu halten und irgendwie zwischen denen nach oben zu steigen.<br />
Nach mehreren steinigen Kuppen, die nach und nach zu übersteigen sind, erblicken wir endlich oberhalb einer weiten, meist mit Schmelzwasser angefüllten Mulde, in die eventuell noch ein Schneefeld hineinreicht, unser Tagesziel, noch etwa 100 m über uns. Durch lockeres Gestein und Schnee stapfen wir weiter, und diese letzte Viertelstunde bringt uns nun endlich über die 3.000m-Grenze, und wenn wir das letzte Stück nicht zu hastig gestiegen sind, können wir gleich ohne großes Verschnaufen die überraschende Aussicht genießen.</p>
<p>Kaum haben wir den letzten, großen Steinmann erreicht, tritt das gewaltige Gletscherdach des Großvenedigers ins Blickfeld, der sich hier aus einer ganz ungewohnten Perspektive präsentiert. Wir sehen das Gipfelkreuz und erkennen auch deutlich die Zickzackspur, die über den schnee­bedeckten Gletscher führt. Das Defreggerhaus scheint nur einen Steinwurf entfernt, und unten erblicken wir das schroffe Zettalunitzkees. Auf­fal­lend sind hier die vielen Spuren, die von Steinschlägen herrühren. Wenn es warm ist, kann es sein, dass wir mehrfach ein Klackern und Poltern hören: dann ist wieder einmal ein Brocken aus der Wand der Weißspitze gebrochen und rollt über den Gletscher, eine deutliche Spur hinter­lassend.</p>
<p>Der Weg war weit und lang, dennoch sollte man sich Zeit lassen, die schönen Ausblicke zu ge­nießen! Wenn man sich an der Gletscherwelt um den Großvenediger herum satt gesehen hat, wird man auch die weit schweifende Aussicht nach Sü­den auf sich wirken lassen. Nach und nach erkennst du die Einzelheiten: Da ragt die dunkle Spitze des Lasörlings fast zierlich in den Himmel &#8211; fast gleich hoch: nur gute 50 m höher als unser Standort ist dieser Gipfel! Etwas näher steht das dunkle Massiv der Kreuzspitze, die Zopetspitze ist greifbar nah, und die schroffen Nadeln der Gas­tacher Wände führen direkt zum Wallhorntörl her­über. Jenseits einiger Bergkämme leuchtet im Südwesten die Rötspitze mit ihrem markanten Firndreieck, und auch die beiden Simonyspitzen sind gut auszumachen.</p>
<p>Es fällt schwer, Abschied zu nehmen, aber auch der Rückweg ist lang! Bei zügigem Schritt sollten wir mit 3 Stunden rechnen, bis wir wieder auf der Bodenalm bzw. am Parkplatz sind.</p>
<p>Der Abstieg geht in die Knochen! Die weglosen Passagen bedürfen einiger Aufmerksamkeit, und wenn wir die Trittspur vom Herweg verlieren, machen wir womöglich den einen oder anderen überflüssigen «Schlenker».</p>
<p>Auf dem Rückweg ist die Eisseehütte sicherlich eine willkommene Zwischenstation. Um sie auf­zusuchen, dürfen wir nicht den Anstiegsweg einschlagen sondern laufen geradewegs fast eben zur Hütte hinüber. Und nach einer Rast können wir dann auch den Normalweg nehmen, der steil ins Timmeltal hinabführt. Bei feuchtem Untergrund ist dieser Steig etwas unangenehm, und weiter unten müssen wir damit rechnen, mit den fallen gelassenen Naturprodukten der vier­beinigen Einheimischen reichlich Bekanntschaft zu machen.</p>
<h2>Toureninfo</h2>
<ul>
<li>Anstrengende Ganztagestour mit reichlich Hö­henmeter und ggf. einigen Schnaufern in 3.000m Höhe. Sehr gute Ausdauer erforderlich! Zeiten: Bodenalm &#8211; Wallhorntörl: 4 bis 5 h (je nach Weg­be­schaffenheit und Kondition); Höhenmeter: ab Bodenalm ca. 1.100 m.</li>
<li>In der Muldenflanke direkt vor dem Törl liegt meist auch im Sommer ein recht abschüssiges Schnee­feld. Nicht jedermanns Sache&#8230;</li>
<li>Der Steig kann ganz einfach, aber sehr schnell auch ziemlich «haarig» sein, wenn nämlich Neuschnee vorhanden ist. Die ohnehin spärlich vorhandenen Markierungen sind dann nicht zu sehen, und man muss die Steinmänner als Wegpunkte nehmen. Orientierungsvermögen und ein Blick für den Weg sind wichtig: Verirren ist durchaus möglich!</li>
</ul>Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/uber-3000-m-hoch-das-wallhorntorl/">Über 3000 m: das Wallhorntörl 3.045 m</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über den Venediger Höhenweg</title>
		<link>https://www.innerkratzerhof.at/nilljochhutte-bonn-matreier-hutte-eisseehutte-bodenalm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 22:33:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anspruchsvolle Tagestouren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://urlaub.innerkratzerhof.at/?p=687</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nilljochhütte &#8211; Bonn Matreier Hütte &#8211; Eisseehütte &#8211; Bodenalm Eine anspruchsvolle Rundtour über die Bonn-Matreier Hütte zur Eisseehütte. Eine der schönsten Rundwanderungen, die ohne besondere Herausforderungen an das alpi­nistische Geschick unternommen werden können, ist die Tour zur Bonn Matreier Hütte und weiter über ein Teilstück des Venediger Höhenwegs zur Eisseehütte. Am besten startet man vom [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/nilljochhutte-bonn-matreier-hutte-eisseehutte-bodenalm/">Über den Venediger Höhenweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Nilljochhütte &#8211; Bonn Matreier Hütte &#8211; Eisseehütte &#8211; Bodenalm</h2>
<h3>Eine anspruchsvolle Rundtour über die Bonn-Matreier Hütte zur Eisseehütte.</h3>
<p>Eine der schönsten Rundwanderungen, die ohne besondere Herausforderungen an das alpi­nistische Geschick unternommen werden können, ist die Tour zur Bonn Matreier Hütte und weiter über ein Teilstück des Venediger Höhenwegs zur Eisseehütte.</p>
<p>Am besten startet man vom Parkplatz Wallhorn (Parkplatz Bodenalm) aus; sollte man vom Tal aufsteigen, so müssen mindestens 2½ Stunden zu der Ge­samt­zeit addiert werden.</p>
<p>Vom Parkplatz aus folgen wir für ein kurzes Stück dem gemütlichen Fahrweg zur Bodenalm und bie­gen nach der zweiten Kurve scharf rechts in den Wald ab. Wir folgen der Ausschilderung Richtung nilljochhütte bzw. Bonn-Matreier Hütte. Sanft steigend geht es durch den Wald, etwas später verlieren wir wieder ein wenig an Höhe; ein schmales Steiglein windet sich durch einen schroffen Graben, der ins Tal hinab zieht. Bei einer Wasserfassung vereinigt sich der Weg mit dem direkt aus dem Tal herauf führenden Steig.</p>
<p>Nach einer Viehabsperrung verlassen wir den Wald, queren den neuerdings hier herauf zie­hen­den Fahrweg und nähern uns auf einem äußerst schmalen Pfad entlang steil abfallender Berg­wiesen der nilljochhütte. Sie dürfte nach etwas mehr als einer strammen Gehstunde erreicht sein. Bitte auf diesem Pfad erhöhte Umsicht walten lassen, speziell im feuchten Morgentau kann man ausrutschen und wirklich abstürzen! Einige Ge­denk­tafeln und Marterln zeugen von vergangenen Bergdramen!</p>
<p>Angesichts des langen Weges sollten wir uns von der Sonnenterrasse der nilljochhütte nicht verführen lassen, für schnelle Berggeher ist aber ein kurzes Päuschen immer drin. Wahrscheinlich wird man eine Rast dazu benutzen wollen, sich der wärmenden Kleidung zu entledigen, denn jetzt geht es durch freies Gelände weiter, und wenn erst einmal die Sonne aufgetaucht ist, kann es im Sommer auf dieser Strecke sehr warm werden! Wer mit der Pause noch ein Viertelstündchen warten möchte, kann auch auf der Schmiedleralm rasten, die seit ein paar Jahren etwas oberhalb steht.</p>
<p>Für den weiteren Aufstieg zur Bonn-Matreier-Hütte sollte man 2 bis 2½ Stunden ver­an­schla­gen. Leute, die seltener in den Bergen sind, unterschätzen gern die dünner werdende Luft: ab 2.400 bis 2.500m sind leichte Kondi­tions­schwächen keine Seltenheit aber auch keine Schande.</p>
<p>Zunächst geht es auf dem gut ausgebauten Fahrweg vorbei an einigen recht neuen Almhütten relativ gemütlich in die Höhe. Meist gilt die besondere Aufmerksamkeit den zahlreich im Weg herumstehenden Kühen und den heimtückischen Tretminen, die bis in große Höhen die Landschaft «verschönern».</p>
<p>In etwa 2.300m Höhe enden die Versor­gungs­wege. Weiter geht es auf holperigem Steig über felsdurchsetztes Gelände. Hier sollte man wieder mehr auf den Weg als auf die Landschaft achten, denn wegen der ständig wechselnden Be­schaffenheit des Untergrundes und der un­ter­schiedlich hohen Tritte kann man leicht ins Stolpern geraten.</p>
<p>Nach einer schweißtreibenden und im wahrsten Wortsinne oft atemberaubenden Dreiviertelstunde betreten wir unvermittelt den Sandboden (knapp 2.600m), ein Plateau unterhalb der Felsabstürze der Sailspitze. Je nach Jahreszeit und Wetter­bedingungen gelingt die Überquerung der rie­selnden Bäche mehr oder weniger elegant, danach erwartet uns die letzte Anstrengung vor der Hütte. Über ein Platten- und Geröllfeld steigen wir auf wackligem Steig nach oben, queren auf schmalem Pfad die Felswand und freuen uns dann auf eine entspannende Rast in der Bonn-Matreier-Hütte.</p>
<p>Man kann es hier lange aushalten: der Ausblick reicht weit, die Umgebung ist wild, die Fel­sen­kapelle idyllisch &#8211; und vielleicht möchte man einen der leichten Dreitausender mitnehmen, aber dies könnte den Rahmen der Tour sprengen.</p>
<p>Nach einer ausgiebigen Rast steigen wir ein kurzes Stück auf dem Anstiegsweg zurück und treffen bald auf die Abzweigung zum Venediger Höhenweg (AV Weg 923), der mit einem Weg­wei­ser in Richtung Eisseehütte ausgeschildert ist. Über ein grobes Geröll- und Plattenfeld, auf dem man Trittsicherheit braucht, laufen wir uns wieder warm. Urplötzlich überschreiten über dann über schmale Serpentinen (Seilsicherungen) eine kleine Scharte des Eselsrückens. Bei feuchtem Unter­grund ist hier erhöhte Vorsicht erforderlich: es kann sehr rutschig zugehen! Ein Stückchen weiter geht es dann noch einmal genauso steil wieder hinunter.</p>
<p>Ohne große Höhenunterschiede zieht sich dieser Teil des Venedigerhöhenwegs nun unterhalb der beiden Dreitausender Wunspitze und Wunwand stets im Bereich der 2.500m-Grenze entlang. Oberhalb der Wunalm geht es etwas noch einmal steil und mühsam durch einen schmalen Fels­durchlass.</p>
<p>Der schmale, teilweise nur fußbreite Pfad schlängelt sich schier endlos ins Timmeltal hinüber. Überall bieten sich herrliche Weitblicke in die Lasörlinggruppe und an vielen Stellen schöne Tiefblicke ins Tal. Wer umherschauen will, sollte unbedingt stehen bleiben, denn gelegentlich ist der Weg ausgerechnet an den steilsten Wie­senabstürzen (45°!) extrem schmal und teilweise zugewachsen.</p>
<p>Nach einer Rechtskurve befinden wir uns dann wieder in eher felsigem Gelände, das Timmeltal öffnet sich vor uns, und in der Ferne erblicken wir bereits die Eisseehütte. Der Weg wird karger und wieder etwas anstrengender, Lawinen und Felsrutsche haben ihn mitunter recht ungangbar gemacht. Einmal muss mit gebotener Vorsicht eine seilversicherte Passage im Abstieg überwunden werden, dann ist nach leichtem Anstieg bald die Eisseehütte erreicht.</p>
<p>Nach diesem langen Weg schmeckt die Jause besonders gut &#8211; aber am fortgeschrittenen Nach­mittag darf man sich nicht mehr allzu lange aufhalten!</p>
<p>Der Abstieg ins Timmeltal ist noch einmal anstrengend. Zügig geht es hinunter, der Weg ist recht ungangbar und an vielen Stellen der tieferen Bereiche vom Weidevieh zertrampelt und auf­ge­weicht. Meist sind die Knochen müde und die Muskeln schlapp, wenn die Wallhornalm auftaucht. Aber die größten Strapazen liegen hinter uns! Der weitere Weg zur Bodenalm erscheint jetzt als entspannender Spaziergang. Ein Abendessen in der schönen Jausenstation bietet sich an. Wer nicht hungrig ist, genießt die abendlichen Sonnenstrahlen auf der Bodenalm-Terrasse. Zum Parkplatz &#8211; unserem Ausgangspunkt &#8211; sind es über den Fahrweg jetzt nur noch gemütliche zwanzig Minuten.</p>
<h2>Toureninfo</h2>
<ul>
<li>Beeindruckende Rundwanderung, die aber wegen der vielen Höhenmeter und der Weglänge wirklich gute Ausdauer erfordert! Zeiten: Park­platz &#8211; nilljochhütte &#8211; Bonn Matreier: 3½h; Bonn &#8211; Matreier H. &#8211; Eisseehütte: 3h; Eisseehütte-Bo­den­alm 1¾h. Höhenmeter: Parkplatz &#8211; Bonn-Matreier ca. 1.050m Aufstieg (!!!); Bonn Matreier H. &#8211; Eis­see­hütte wenig Höhenunterschiede (netto 200m Abstieg), Eisseehütte &#8211; Parkplatz ca. 850m Abstieg.</li>
<li>Die sehr steile Eselsrückenüberschreitung und ei­ni­ge Passagen entlang steiler Wiesenhänge sind nicht nicht jedem ganz angenehm&#8230;</li>
<li>Einige Stellen auf dem Venedigerhöhenweg stellen etwas erhöhte Ansprüche an Trittsicherheit und Kon­zentration. Bei feuchtem oder gar nassem Un­ter­grund muss aufgepasst werden!</li>
</ul>Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/nilljochhutte-bonn-matreier-hutte-eisseehutte-bodenalm/">Über den Venediger Höhenweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Hinterbichl-Reichenbergerhütte-Dabertal</title>
		<link>https://www.innerkratzerhof.at/hinterbichl-neue-reichenbergerhutte-dabertal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 22:32:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anspruchsvolle Tagestouren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Neuen Reichenberger Hütte und zurück über die Daberlenke. Ausgangspunkt dieser anstrengenden, aber sehr lohnenden Tour ist der Parkplatz Ströden. Nach dem Spaziergang zu den beiden Jausenstationen Islitzer-Alm und Pebell-Alm quält dann gleich ein Steilaufstieg. Hinter der Pebell-Alm geht es in den Wald und dicht neben dem Kleinbachfall in etwa einer anstrengenden Stunde auf einem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Zur Neuen Reichenberger Hütte und zurück über die Daberlenke.</h2>
<p>Ausgangspunkt dieser anstrengenden, aber sehr lohnenden Tour ist der Parkplatz Ströden. Nach dem Spaziergang zu den beiden Jausenstationen Islitzer-Alm und Pebell-Alm quält dann gleich ein Steilaufstieg. Hinter der Pebell-Alm geht es in den Wald und dicht neben dem Kleinbachfall in etwa einer anstrengenden Stunde auf einem Forstweg bis zur Stürmitzer-Alm (nicht bewirtschaftet!) empor, ca. 400 Höhenmeter gewinnend.</p>
<p>Hier könnten wir alternativ der Zugang zur Neuen Reichenberger Hütte durch das Kleinbachtal und über die Rote Lenke wählen, die ohnehin lange Tour lässt diesen Umweg aber nicht geraten sein! Wir gehen Richtung Großbachtal weiter!</p>
<p>Der Almenfahrweg führt weit in das Großbachtal hinein. Wer ein bisschen schaut, findet bei der Stürmitzer-Alm noch den alten Trampler, an­sons­ten folgt man dem leider weniger idyllischen Fahrweg. Nach einer weiteren an­stren­genden halben Stunde öffnet sich das Tal, und nun geht es lange Zeit eher sanft zu. Teils auf dem Fahrweg, teils auf schmalem Fußsteig, gewinnt man leider über lange Zeit nur wenige Hö­henmeter, und selbst das nur leichte Auf- und Ab kann ganz schön ermüdend sein.</p>
<p>Das ist dann am Talschluss deutlich zu spüren. Über eine felsige Steilstufe geht es stramm auf die über 2.600 m hohe Bachlenke, die den Trog des Bödensees bei der Neuen Rei­chenberger Hütte vom Großbachtal trennt. Kurz vor der Bachlenke schlägt bei denjenigen, die den Weg nicht kennen, noch einmal die Enttäuschung zu. Man wähnt sich bereits oben, muss aber nach der Übersteigung eines kleinen Buckels noch ein paar weitere Höhenmeter überwinden. Und oben sitzen im Anorak Hüttenbesucher und betrachten sich unsere letzten keuchenden Schritte mit Genuss.</p>
<p>Unser Genuss stellt sich dann ein, wenn wir uns oben beim Ausschnaufen umdrehen und den herr­lichen Panoramablick von der Bachlenke hinüber in die Venedigergruppe wahrnehmen.</p>
<p>Nach der Neuen Reichenberger Hütte fängt der Weg sehr gemütlich an, gerade recht nach einer Ruhepause. Leicht geschwungen geht es um den Bachlenkenkopf und die Graue Wand herum, fast eine halbe Stunde lang bleibt die Hütte noch im Blickfeld. Dann zieht sich der Weg oberhalb des Abschlusses des Trojertals entlang, kaum Höhe gewinnend oder verlierend. Im weiteren Verlauf wird es immer wilder und einsamer. Zur Daberlenke geht es dann noch ein gutes Stück nach oben: noch immer hält sich der Weg in der 2.600 m Grenze.</p>
<p>Jetzt geht es allmählich abwärts. Der Weg ins Tal hinunter führt zunächst über eine herbe Fels­strecke, die auch den sanften Abstieg etwas anstrengend macht. In einer Rechtskurve geht es um einen Ausläufer der Rosenspitze endlich hoch droben ins Dabertal hinein. Der Steig ist für einige Zeit recht gut und erlaubt ein zügiges Voranschreiten. Die Wildheit nimmt dann mit jedem Schritt im Dabertal zu. Links fällt der Hang sehr steil zu dem in beeindruckender Tiefe liegenden Talgrund ab. Weit unten rauscht der Bach, der fast immer von Altschneebrücken und Lawinenresten überdeckt ist. Einige Rinnen und Felsnasen, die sich in den Weg stellen, können etwas knifflig sein &#8211; hier leisten ein paar Seil­siche­rungen zumindest psychische Unterstützung.</p>
<p>In der Ferne öffnet sich jetzt bereits das Umbaltal. Der Steig zur Clarahütte ist in der Ferne und ziemlich weit unten als feiner Strich zu erkennen. Noch einmal müssen wir in einer schattigen Mulde nach oben steigen, danach aber geht es in heftigen Serpentinen steil und anstrengend bis zur Isel hinunter. Als letzte kleine Gemeinheit gibt es dann nach der Überquerung des Flusses noch einen kurzen Aufstieg zum Lessensteig. Und danach zieht sich der Weg zu den Jausen­stationen Islitzer-Alm und Pebell-Alm&#8230;</p>
<h2>Toureninfo</h2>
<ul>
<li>Sehr stramme Tagestour, die aber von vielen Stammgästen des Virgentals als eine der lohnendsten bezeichnet wird. Gesamtzeit: ca. 8h, Streckenlänge ca. 25 km! Höhenmeter: Pebell-Alm &#8211; Bachlenke: ca. 1.100 m (!!!) Aufstieg.</li>
<li>Beim Start direkt in Hinterbichl sollte zur Ge­samtzeit eine gute Stunde hinzugezählt werden.</li>
<li>Kleinere Angststellen: Die Steilhänge im Dabertal könnten bei Empfindlichen ein bisschen Bauch­grimmen hervorrufen. Manche Stellen erscheinen etwas ausgesetzt.</li>
<li>Der Steig über dem Dabertal erfordert hohe Auf­merksamkeit und Trittsicherheit! Er kann recht ein­fach aber auch heikel sein, je nachdem, wie ihm die Lawinen zugesetzt haben. Wegzustand ggf. vor Ort erfragen!</li>
</ul>Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/hinterbichl-neue-reichenbergerhutte-dabertal/">Hinterbichl-Reichenbergerhütte-Dabertal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Über die Zopetscharte</title>
		<link>https://www.innerkratzerhof.at/zopetscharte-eisseehutte-bodenalm-hinterbichl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 22:32:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anspruchsvolle Tagestouren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Übergang, der an der 3.000 m &#8211; Grenze kratzt. Der Tag wird lang! Wir fahren von Hinterbichl aus mit dem Hüttentaxi zur Johannishütte (2.120m). Dadurch gewinnen wir etwa 1½h und ersparen uns auch den weniger idyllischen Aufstieg über den Fahrweg an den Steinbrüchen entlang. Direkt neben der Hütte gehen wir rechts weg auf den [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/zopetscharte-eisseehutte-bodenalm-hinterbichl/">Über die Zopetscharte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Übergang, der an der 3.000 m &#8211; Grenze kratzt.</h2>
<p>Der Tag wird lang! Wir fahren von Hinterbichl aus mit dem Hüttentaxi zur Johannishütte (2.120m). Dadurch gewinnen wir etwa 1½h und ersparen uns auch den weniger idyllischen Aufstieg über den Fahrweg an den Steinbrüchen entlang.</p>
<p>Direkt neben der Hütte gehen wir rechts weg auf den Venediger Höhenweg, der zur Eisseehütte beschildert ist. Er ist für die erste Drei­vier­tel­stunde mit dem Weg zur Sajathütte über die Sajatscharte identisch, erst ein bedeutendes Stück oberhalb gabelt sich der Steig. Wo früher ein verwitterter und leicht übersehbarer Holz­weg­weiser in Bodennähe herumlag, «ziert» in­zwischen eines der in ganz Tirol üblichen, grellen Metallschilder die Abzweigung.</p>
<p>Es geht nach links weg, man erkennt norma­ler­weise auch ohne Wegweiser den Steig, der wie üblich mit roten Punkten markiert ist. Wir folgen jetzt weiter dem Venediger Höhenweg durch eine stetig ansteigende, karge Mattenlandschaft, die sich vor uns genau in einem Maße aufwölbt, dass die weitere Wegführung immer nur ein kleines Stück weit einzusehen ist und man nach jeder Schleife und Biegung verwundert feststellt, dass es immer noch höher geht.</p>
<p>Endlich treten wir nach einer Linkskurve in ein imposantes Hochtal. Der Weg wird schmaler und rauer, dafür wird die Steigung für ein Weilchen etwas gemütlicher. An einer trockenen, fels­durch­setzten Bergflanke mit etwas rutschigem Un­ter­grund steigen wir stetig nach oben und gelangen immer höher über den rechts liegenden Karboden unterhalb der Nordabstürze der Kreuzspitze. Wir passieren den Abzweig zum Normalanstieg auf diesen Dreitausender und haben jetzt schon eine Zeitlang die Zopetscharte vor Augen, die aber gar nicht recht näher kommen will!</p>
<p>Eine knappe halbe Stunde vor der Scharte endet der gebahnte Weg, und es geht nun über ein grobes Blockfeld weiter. Rote Markierungen auf den Steinen deuten die Wegführung an, aber verlaufen kann man sich hier nicht mehr, die Scharte ist jetzt zum Greifen nah aber noch immer ein paar schweißtreibende Höhenmeter über uns. Die Nähe der Dreitausenmetergrenze macht sich bemerkbar &#8211; die Luft wird spürbar dünner, was einen schon ein wenig ins Schnaufen bringen kann.</p>
<p>Etwa 2½h nach dem Aufbruch von der Jo­han­nishütte haben wir den höchsten Punkt unserer heutigen Tour erreicht. An schönen Tagen ist es auf der Scharte meist recht voll, und es ist nicht ganz einfach, auf dem begrenzten Platz eine passable Stelle zum Rasten zu finden. Wer etwas länger hier oben verweilen möchte, kann sich vor­sichtig etwas südwärts auf einen Hügel verziehen.</p>
<p>Jetzt genießen wir seltene Blicke in den Schluss des Timmeltals mit der Eisseehütte (2.521 m) und dem etwas darüber liegenden versteckten Eissee (2.660 m). Im Süden baut sich pyramidenförmig die Tulpspitze (3.054 m) auf, die von der Scharte aus über einen luftigen und nicht ganz einfachen Steig erklettert werden kann.</p>
<p>Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns äußerst vorsichtig an den steilen Abstieg. Es geht von der Scharte fast spektakulär in die Tiefe: der Steig ist an einige Stellen nur fußbreit und er­for­dert einige große Schritte. Rechts geht es eine ziemliche Strecke nahezu senkrecht in die Tiefe, und vielen kommt wahrscheinlich die durchgängig angebrachte Seilsicherung sehr gelegen.</p>
<p>Nach einer halben Stunde ist das Schlimmste vorbei, und es geht in angenehmem Gefälle über einen holprigen aber gut ausgebauten Steig ein Stück ins Timmeltal hinein auf den oberen Talboden. Hier überschreiten wir nun den &#8211; je nach Wetter- und Niederschlagsbedingungen &#8211; mehr oder weniger verzweigten Oberlauf des Tim­mel­bachs gelegentlich etwas abenteuerlich auf wackligen Steinen oder wenig Vertrauen er­we­cken­den Holzbrettern.</p>
<p>Auf der anderen Seite des Bachs geht&#8217;s dann talauswärts und ohne Steigung links um eine Bergflanke herum zur Eisseehütte, wo sich Ge­le­gen­heit zu einer deftigen Jause ergibt.</p>
<p>Den Rückweg nach Hinterbichl können wir über die Bodenalm führen oder etwas kürzer zunächst weiter rechtsseitig des Timmelbachs und nach dessen Überschreitung über das «Mäuerle»; in beiden Fällen stoßen wir auf den Wiesachweg, der uns nach Bichl bringt. Von dort aus können wir über den Höhenweg oder nach Abstieg ins Tal auch an der Isel entlang nach Hinterbichl wandern.</p>
<h2>Toureninfo</h2>
<ul>
<li>Wilde und stramme Tagestour! Gute Ausdauer erfor­der­lich, lange Gehzeit, keine Ab­kür­zung mög­lich! Höhe beachten! Die Tour kratzt an der 3.000m-Grenze! Zeiten: Johannishütte &#8211; Zo­pet­schar­te 2½h; Scharte &#8211; Eis­see­hütte 1½h; Eis­see­hütte &#8211; Bodenalm 1½h; Bodenalm &#8211; Hinterbichl 1¾h. Höhenmeter: Johannishütte &#8211; Zopetscharte ca. 840m Aufstieg; Scharte &#8211; Eisseehütte ca. 440m Abstieg, Eisseehütte &#8211; Bodenalm ca. 570m Abstieg, Bodenalm &#8211; Hinterbichl ca. 600m Abstieg.</li>
<li>Wer partout in Hinterbichl zu Fuß losgehen möchte, muss etwa 2h und 800 Höhenmeter dazu rech­nen!</li>
<li>Eine sehr steile und teilweise fast schon aus­gesetzte Passage im Abstieg direkt unter der Zo­petscharte ist nicht jedermanns Sache! Nach­dem ich jetzt schon mehrfach völlig Verängstigte hier treffen musste, bewerte ich die Tour etwas kritischer als früher! Diese Stelle ist jedoch die einzige, die Angst machen kann!</li>
<li>Lange Strecken im letzten Teilstück vor der Schar­te gehen über unwegsames, «unfreundliches» Ge­lände. Beim Abstieg ins Timmeltal ist am steilen Anfang wegen des rutschigen Untergrundes äußer­ste Sorgfalt geboten (Seilsicherung) und Tritt­sicherheit erforderlich. Achtung: Dieses Stück ist oft bis in den Sommer hinein verschneit oder gar vereist!</li>
</ul>
<h2>Varianten</h2>
<h2><span class="Apple-style-span" style="font-size: 12px; font-weight: normal;">Der Rückweg kann von der Eisseehütte mit zwei Va­rian­ten über dem Timmeltal etwas gedehnt werden. Beide Alternativen bedeuten etwa ½h &#8211; ¾h Mehr­auf­wand:</span></h2>
<ul>
<li>Statt von der Eisseehütte direkt ins Tim­mel­tal abzusteigen, kann man links ein Stück des Venediger Höhenwegs zur Bonn-Matreier Hütte unter die Stiefel nehmen. Kurz bevor der Steig das Timmeltal verlässt, geht es steil nach unten zur Ochsnerhütte auf der Wallhornalm. Von dort aus zur Bodenalm oder über den Bach und weiter über&#8217;s «Mäuerle» auf den Wiesachweg nach Bichl.</li>
<li>Auf der anderen Talseite führt ein etwas her­ber Höhensteig Richtung Sajathütte zum so genannten Fenster am Ausgang des Timmeltals. Von dort aus dann hinunter zur Ochsnerhütte und entweder über die Bodenalm oder das «Mäuerle» nach Bichl und Hinterbichl.<br />
Beide Varianten sind sinngemäß bei der Timmeltal-Höhentour beschrieben.</li>
<li>Eine echte Herausforderung: Rückkehr zur Johannishütte über Sajathütte und Sajat­scharte! Diese Tour ist auf diesen Seiten als Zwei­schartentour beschrieben.</li>
</ul>Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/zopetscharte-eisseehutte-bodenalm-hinterbichl/">Über die Zopetscharte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Defereggental &#8211; Virgental</title>
		<link>https://www.innerkratzerhof.at/defereggental-virgental-eine-verscharfte-durchquerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 22:32:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anspruchsvolle Tagestouren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine verschärfte Durchquerung &#8211; Eine Überschreitung der Lasörlinggruppe Die Durchquerung der Lasörlinggruppe juckt jeden ausdauernden Berggeher. In Erweiterung zur normalen, «kurzen» Route schildere ich hier eine begeisternde Variante, die allerdings ein bisschen Ehrgeiz und Masochismus verlangt! Eine Tour mit Biss! Für diese recht stramme Tagestour muss man recht früh in St. Jakob im Defereggental sein! Entweder [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/defereggental-virgental-eine-verscharfte-durchquerung/">Defereggental – Virgental</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine verschärfte Durchquerung &#8211; Eine Überschreitung der Lasörlinggruppe</h2>
<p>Die Durchquerung der Lasörlinggruppe juckt jeden ausdauernden Berggeher. In Erweiterung zur normalen, «kurzen» Route schildere ich hier eine begeisternde Variante, die allerdings ein bisschen Ehrgeiz und Masochismus verlangt! Eine Tour mit Biss!</p>
<p>Für diese recht stramme Tagestour muss man recht früh in St. Jakob im Defereggental sein! Entweder erwischt man in Hinterbichl bzw. Prägraten den ersten Bus oder man fährt selbst mit dem Auto, das man an einem Ruhetag wieder abholt. Selbstverständlich kann man das alles auch als Zweitagestour planen und am nächsten Tag eine Durchquerung zurück machen.</p>
<p>In St. Jakob ist der Weg zur Neuen Reichenberger Hütte gut ausgeschildert. Nach dem gemächlichen Einlaufen im am Morgen kühlen Tal des Trojer­baches haben wir bald die Alternative, den anfangs flacheren Weg über die Trojeralmen oder den relativ schnell nach oben führenden Weg über den Knappensteig zu nehmen. Vom Zeitbedarf her kaum ein Unterschied!</p>
<p>In beiden Fällen sollte binnen 3½, spätestens 4 Stunden die Neue Reichenberger Hütte erreicht sein. Wer wesentlich länger braucht, sollte eine der möglichen Abkürzungen in Erwägung ziehen!</p>
<p>Die Einhaltung dieses Zeitrahmens ermöglicht eine passable Rast auf der Hütte. Es lohnt sich, die wilde Hüttenumgebung mit dem farbenprächtigen Bödensee und der abschreckenden Felsnase der Gösleswand auf sich wirken zu lassen.</p>
<p>Zu dieser Wand brechen wir nach der Hüttenrast auf, falls wir uns nicht für den kürzesten Abstieg ins Virgental entschieden haben. In Richtung auf die etwa noch 200m höher gelegene Rote Lenke verliert die Gösleswand an Schrecken und kann relativ problemlos bezwungen werden. (Auf- und Abstieg ca. 1¼ Stunden ab Rote Lenke!)</p>
<p>Von der Roten Lenke führt der Weg in mitunter rauem Gelände (Schneefelder bis in den Sommer hinein, ggf. umgehen!) hinunter auf den Klein­bach­boden &#8211; hier ergibt sich die zweite Abkür­zungsmöglichkeit.</p>
<p>Der geplante Weg aber wendet sich steil und in mitunter unangenehm hohen Tritten hinauf zur wilden Michltalscharte, auf der man unbedingt noch einmal rasten muss. Soviel Zeit muss sein, um die gewaltigen Eindrücke auf sich wirken zu lassen.</p>
<p>Der Abstieg zur Lasnitzenhütte führt anfangs über unangenehm holperiges und ausgetretenes Ge­lände, hier ist wegen der allgegenwärten Stol­pergefahr Sorgfalt angesagt. Danach erscheint einem der leichte Weg ins Virgental hinunter wie ein lässiger Nachmittagsspaziergang!</p>
<h2>Toureninfo</h2>
<ul>
<li>Sehr stramme Tagestour für wirklich aus­dauernde Berggeher! Die beiden aufgeführten Abkürzungsvarianten entschärfen sie, die Tour bleibt aber lang! Gesamtgehzeit: 8-9 h.  Höhenmeter: St. Jakob &#8211; Neue Reichenberger Hüt­te: 1.200m Aufstieg; Hütte &#8211; Michltalscharte: 200m Aufstieg, 280m Abstieg, 140m Aufstieg; Scharte &#8211; Lasnitzenhütte: 760m Abstieg; Lasnit­zen­hütte &#8211; Tal: 550m Abstieg.</li>
<li>Keine besonderen Problemstellen, lediglich der Aufstieg zur Michltalscharte erscheint manchem etwas schroff. Die Gösleswand ist ungefährlicher, als sie aussieht, aber auf dem Gipfel ist Schwin­delfreiheit sicherlich von Nutzen.</li>
<li>Ab der Neuen Reichenberger Hütte erfordert die beschriebene Grundvariante je nach Jahreszeit und Wetterlage ein wenig Einfühlungsvermögen (z. B. Umgehen von Schneefeldern) sowie die Fähigkeit, sich in «unfreundlichem» Gelände mit z. T. steilen Tritten sicher fortbewegen zu können. Erfahrung ist auch für die Einschätzung der eigenen Leis­tungs­fähigkeit sowie der Wetterlage erforderlich. Es gibt zwei Abkürzungsmöglichkeiten, die u. U. hilfreich sind!</li>
</ul>
<h2>Varianten</h2>
<ul>
<li>Abkürzung 1: Von der N. Reichenberger Hütte über die Bachlenke und das Großbachtal in etwas über 2h zur Pebell-Alm bzw. Islitzeralm. Ein­fach­ster Weg durch die Lasörlinggruppe, der abge­sehen von der notwendigen Ausdauer keine be­son­deren Anforderungen mit sich bringt.</li>
<li>Abkürzung 2: Von der N. Reichenberger Hütte über die Rote Lenke hinab auf den Klein­bachboden wie in der Grundvariante beschrieben und von dort durch das Kleinbachtal in ca. 1½h zu den beiden Jausenstationen. Der raue Weg von der Roten Lenke hinab erfordert etwas Erfahrung in «un­freundlichem» Gelände. Achtung: Im Kleinbach­bo­den geht es zunächst ein wenig aufwärts, bevor der Weg nach der Umgehung einer Steilstufe ins Tal hinabführt. Je nach Zustand der aufgestellten Wegweiser ist dies nicht immer sofort ersichtlich!</li>
<li>Anstrengend: Der Abstieg ins Virgental kann durchaus auch über die Daberlenke erfolgen. Das scheint ein wenig kürzer zu sein, ist aber ziemlich anstrengend und anspruchsvoll. Von der Rei­chen­berger Hütte müssen wir mit etwa 3½ &#8211; 4h bis zur Islitzer- bzw. Pebellalm rechnen. Details zu dieser Tour: <a href="/blog/hinterbichl-neue-reichenbergerhutte-dabertal/">Durch das Dabertal</a></li>
</ul>Der Beitrag <a href="https://www.innerkratzerhof.at/defereggental-virgental-eine-verscharfte-durchquerung/">Defereggental – Virgental</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.innerkratzerhof.at">Ferienwohnungen Prägraten / Osttirol</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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