Handy am Berg

Achtung: Nicht das gesamte alpine Gelände ist mit Mobilfunk abgedeckt!

Mobilfunkversorgung hängt ab von:

  • der Gegend
    Der Empfang ist auf den Höhen besser als in Schluchten und engen Tälern. Hier können sogenannte „Funkschatten“ auftreten.
  • der Funkstrecke (Entfernung zw. Handy und Mobilfunkstation)
  • den Witterungsverhältnissen: Nebel, Schnee oder Regen verschlechtern den Empfang
  • den Hindernissen zw. Handy und Mobilfunkstation

Nummer für alpine Notfälle österreichweit: 140
(In Vorarlberg gilt auch 144)

Wird der alpine Notruf ausgelöst, schickt die Einsatzzentrale nach Einschätzung der Lage die geeigneten Rettungskräfte der Bergrettung (Flugrettung bzw. Bodenrettungsmannschaft) los. Bei Verwendung des Notrufs fallen keine Kosten an, d.h. Notruf kann auch mit Wertkartenhandys ohne Guthaben abgesetzt werden.
Wenn Sie keine Funkversorgung des eigenen Betreibers haben, sollten Sie versuchen, den Euro-Notruf 112 zu wählen.

Euro-Notruf: 112

Funktioniert auch ohne SIM-Karte! Ist überhaupt kein Sender in der weiteren Umgebung, funktioniert auch der Euro-Notruf 112 nicht!

  • Gültige SIM-Karte ist aber vorteilhaft, weil die Mobilfunkbetreiber die Rettungsdienste bei der Ortung besser unterstützen können.
  • Euro-Notruf gilt einheitlich europaweit und wird von vielen Geräten als „SOS“-Funktion angeboten. Er wird mit höchster Priorität behandelt.
  • Wird er gewählt, kommt man zur nächsten Sicherheitszentrale, in Österreich zum Polizei-Notruf.
  • Funktioniert auch im Ausland, auch wenn kein Roaming-Abkommen besteht. Hier wird er aber nur zu landessprachlichen Einsatzzentralen weitergeleitet.